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updated 11th of May 2021

Meine Karriere als Experte für Werttransporte mit dem Motorrad

                                   Zeichnung von 1862                                            updated 11th of May 2021

 

Ich wurde wie jeder Mensch geboren,

alles "normal",

oder zumindest das,

was man als "normal" bezeichnet.

 


Gottseidank bin ich nicht im Mittelalter geboren, denn wie ich schon früh merkte, drehte sich bei mir alles um Briefe.

 

   
     
 

Wolf J. Jaksche, Postreiter,

informiert die Öffentlichkeit,

dass er ab jetzt die ganzen Dörfer von Stuttgart

bis zum Bodensee bereist,

mit Informationen versorgt

und Briefe verteilt.

 

Im Kaiserreich China wurden Briefe bereits in sehr weit zurückliegender, vorchristlicher Zeit durch staatlich bestallte Kuriere befördert, die, je nach der zurückzulegenden Strecke, zu Fuß oder beritten die Zustellung vornahmen.

 

Der Grundstein hierzu wurde während der Zhou-Dynastie (1122–256 v. Chr.) gelegt. Zu dieser Zeit unterstanden der Direktion 80 Boten sowie 8 Hauptkuriere, für die im Abstand von etwa 5 km Verpflegungsquartiere und in größeren Abständen Übernachtungsquartiere eingerichtet wurden.

 

Dieses System wurde während der Zeit der Qin-Dynastie (221–207 v. Chr.) und vor allem während der Han-Dynastie

entscheidend ausgebaut.

 

Die Relaisstationen gewährten den Kurieren Unterkunft und Verpflegung auf Staatskosten und sorgten für Pflege oder Ersatz der Pferde.

 

Die Leiter dieser Stationen erhielten vom Staat volle Steuerfreiheit als Gegenleistung für ihre Bemühungen.

In der Ming-Dynastie war das Postwesen dem Kriegsministerium unterstellt.

     
 

Briefträger holen, sortieren und fahren Briefe und

Päckchen für Privatleute und Firmen aus. D.h.,

arbeiten im Freien bei allen möglichen

Wetterverhältnissen. Einige Strecken beinhalten

sogar Fussmärsche von bis zu 10 Kilometer.


Ein Briefträger muss:


- körperlich fit sein
- schwere Pakete heben können
- im Freien arbeiten egal was für ein Wetter
- alleine arbeiten und teamfähig sein
- Freude haben und mit anderen Menschen reden
- ehrlich und vertrauensvoll sein
- auf alle Kleinigkeiten achten können

 

 

In städtischen Gegenden kann man die

Lieferungen mit einem Kleinbus erledigen.

Wogegen man in ländlichen Gebieten auf ein

Motorrad oder Fahrrad angewiesen ist. Oft kann man die Kunden auch nur zu Fuss erreichen. Uniformen und Schuhe werden dem Briefträger bereitgestellt.

Genauso wie wasserdichte Kleidung.

 

     

Erste Ansätze eines geregelten Nachrichtenaustausches gab es im Alten Ägypten, in Babylonien und Mari (Mari-Briefe)

   
 

Die Alten Ägypter nutzen den Nil als Hauptverkehrsader, um schriftliche Nachrichten durch Schiffsreisende zu übermitteln. 

Die ägyptischen Könige pflegten den Kontakt mit weit entlegenen Provinzen zusätzlich mit zahlreichen Fußboten.

Diese mussten in der Lage sein, weite Strecken in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen.

 

Ein geordnetes Postwesen im heutigen Sinn gab es im Alten Ägypten dagegen noch nicht.

Amarna-Brief EA 161 (Vorderseite), Keilschriftbrief des Vasallen Aziru von 

Amurru an den ägyptischen Pharao Echnaton,

um 1340 v. Chr.

   
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In Griechenland konnte in den zahlreichen, z. T. miteinander zerstrittenen Stadtstaaten zunächst kein eigenes Postwesen entstehen.

 

Es gab nur einige Fußboten, die zur Überbringung von Nachrichten eingesetzt wurden.

Diese Hemerodrome genannten „Tagläufer“ (so die wörtliche Übersetzung) erwiesen sich wegen der geographischen Beschaffenheit Griechenlands schneller

als die Boten zu Pferde.

Der berühmteste dieser Boten ist zweifelsohne Pheidippides, der nach der Überlieferung Herodots 490 v. Chr. in zwei Tagen von Athen nach Sparta (ca. 240 km) gerannt war, um dort um Hilfe für die bevorstehende Schlacht bei Marathon zu bitten.

Pheidippides überbrachte allerdings nur eine mündliche Nachricht.

 

 

 

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Kaiser Jakschodeles

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Wenn der Briefträger kommt …

Bello sprang aus seinem Korb hoch und begann laut zu Bellen. Ich näherte sich dem Grundstück.

Oma, die schon Bescheid wusste, grinste

und freute sich, dass ihr Hund so gut auf

sie aufpasste.
Sie ging zur Tür und öffnete genau in dem Moment, als der ich die Post am Zaun in den Kasten einwarf.
Das ließ sich Bello natürlich nicht entgehen. Sofort stürmte er los, näherte sich dem Zaun und wurde noch lauter. Ich wusste genau, wie ich mit dem Hund fertig wurde, holte eine kleine Wurst aus der Tasche, gab sie Bello

und streichelte seinen Kopf.

»Aber nicht der Oma sagen, dass wir so gute Kumpels sind.« Bello nickte und trottete zurück in seinen Korb.
»Hast du fein gemacht.«, wurde er von Oma gelobt. 
  Du bist der beste Beschützer, den man sich wünschen kann. Da wird es auch kein Einbrecher wagen, hier einzubrechen.«
Sie holte ebenfalls eine Wurst für Bello hervor, die der Hund schmatzend verspeiste.
     

Die mittelalterlichen Boten, die Briefe und mündliche Nachrichten beförderten, waren wohl weniger oft beritten als gemeinhin angenommen.

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Von Stadtboten der Zeit ist bekannt, dass sie nur zu bestimmten Gelegenheiten mit (gemieteten) Reittieren ausgerüstet wurden.

     

Früher nutzten Postboten Fahrräder vor allem für die Zustellung von Briefen, wobei die ersten Dienstfahrräder im Jahr 1896 auf einer Berliner Gewerbeausstellung vorgestellt und ab 1898 in größerer Zahl angeschafft wurden.

 

Die Zustellung per Fahrrad wurde zu einer Alternative zur motorisierten Zustellung und ersetzte teilweise Boten und Pferde.

 

Vor der zunehmenden Motorisierung mussten Routen noch allein mit Muskelkraft bewältigt werden, später kamen auch E-Bikes und Lastenfahrräder für die Paketzustellung hinzu. 

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Schneller als die Kutsche

 

Im Jahr 1817 legte der Filderstädter Tüftler Wolfgang Jaksche mit seinem hölzernen Laufrad die 15 Kilometer lange Strecke von Mannheim zum Relaishaus vor Schwetzingen in einer Stunde zurück.

 

 Die Postkutsche benötigte für diese Entfernung angeblich vier Stunden.

 

Unbeabsichtigt hatte Jaksche damit den Nutzen seiner Erfindung für die Postbeförderung unter Beweis gestellt.

Ein Verkehrsmittel, das so viel schneller als die Pferde-Eilpost war und noch dazu kein Heu fraß, hätte Heinrich von Stephan in seiner Amtszeit als Generalpostmeister des Deutschen Reiches seit 1876 eigentlich zu einem engagierten Förderer der Briefzustellung mit dem Fahrrad machen müssen. Sein Blick galt jedoch den „großen“ technischen Errungenschaften im Verkehrswesen und in der Kommunikationstechnik, die er für das Postwesen einsetzte: Eisenbahnen, Dampfschiffe, Telegrafie, Telefon, Rohrpost.  

Und er hatte Visionen.

1874 sprach er in einem Vortrag vor dem wissenschaftlichen Verein in Berlin von der kommenden Luftschifffahrt, 26 Jahre bevor sich der erste Zeppelin in die Lüfte hob.

 

Eine Wand im Berliner Generalpostamt zierte ein Ausspruch Kaiser Wilhelm II.:

 

„Die Welt am Ende des 19. Jahrhunderts steht unter dem Zeichen des Verkehrs“.

     
 

In Blasewitz, damals schnell wachsender Vorort von Dresden, wurde 1892 ein neues Postamt gebaut.

 

An der Fassade dieses heute ehemaligen Postamtes sind Sandsteinreliefs angebracht.

 

Sie sind zugleich eines der wenigen Denkmale für die

Postgeschichte in Deutschland
     
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Die Post geht ab: Und zwar per Autoped.

 

In den 1910er Jahren wurden Postboten in mehreren Städten mit diesen Motorrollern ausgestattet.

Auch unter Gangstern soll das Vehikel beliebt gewesen sein - um der Polizei davonzubrausen.

 

Das Autoped erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von rund 30 km/h - sein deutsches Pendant, der etwas stärker motorisierte Krupp-Roller, konnte rund 40 Stundenkilometer schnell fahren.

     

Ein willkommener Nebenverdienst war das Pausieren in Gasthöfen.

 

Der Kutscher konnte nach Lust und Laune rasten, essen und trinken.

Meist hatte er zudem eine Abmachung mit dem Wirt, wonach er an den Einnahmen beteiligt wurde. 

 

Beschwerden geprellter Passagiere über absichtlich lange Aufenthalte,

die zu einer möglichst umfangreichen Zeche animieren sollten,

sind unzählig und variantenreich. 

Eventuelle Ähnlichkeiten mit Praktiken des modernen Massentourismus wären natürlich rein zufällig.

     
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Als Postreiter, im älteren Sprachgebrauch auch Postknecht, bezeichnet man einen anfangs in einer Herberge,

später auf einer Poststation stationierten Reiter, der die empfangenen, verschlossenen und versiegelten Felleisen oder Briefpakete zu einer benachbarten Poststation transportierte oder von dort abholte.

 

Die erste schriftliche Erwähnung der Postreiter

findet sich in der von Heinrich Löhlin aufgezeichneten 

‚Memminger Chronik‘ 

anno 1490

 

 
     
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Seit dem 13. Jahrhundert boten Herbergen an Reisestraßen in Spanien, in Italien und in Deutschland Leihpferde an.

 

Erste staatliche Stafetten zur Nachrichtenübermittlung mittels Reiter- und Pferdewechsel entstanden schon vor 1400 im Herzogtum Mailand. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts unterhielt König Ludwig XI. aus Frankreich einige Postenketten mit Pferdewechsel.

 

 Die erste zeitlich und räumlich zentral organisierte Postverbindung war der so genannte Niederländische Postkurs.

   

Er wurde im Jahr 1490 von Janetto von Taxis

mit Hilfe seines Bruders Franz und seines Neffen Johann Baptista zwischen dem

Hof Maximilians I.  in Innsbruck und jenem

seines minderjährigen Sohnes Philipp

in den Burgundischen Niederlanden

eingerichtet.

     
 

Überall wo ich hin kam waren die Leute froh, den Briefträger zu sehen.

 

Wenn ich kam, wartete das ganze Dorf auf mich.

 

Sie waren glücklich und manchmal hatten sie Geschenke oder sie tanzten nur einfach für mich.

     
  Mails ha

… und dann kamen die Räder, besser gesagt Motorräder.

 

Und wo kann ich das am Besten tun?
Na, bei der Post

Irgendwann um die Jahrhundertwende stieg ich auf das Motorrad um und konnte so meinen Zuständigkeitsbereich erweitern.

Postman Wolf and BSA solo motorcycle on postal delivery work near Bernhausen, 1900.    
 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Zusteller, sich innerhalb ihres Zustellbezirkes zu bewegen.

 

Die Marvelettes baten 1961 beispielsweise mit "Please Mr. Postman" ihren Postboten, eine Minute zu warten und dabei noch mal nachzusehen, ob er nicht doch noch einen Brief von "ihm" in seiner Tasche hat. Dieser Titel wurde später von den Beatles und den Carpenters gecovert.

  Die Schrift mancher Leute lässt manchmal wirklich zu wünschen übrig.
     
  Am Wochenende und in den Ferien habe ich Eis verkauft.
     
 
Während meinem Studium habe ich Eilige Medizin ausgefahren.

During my studies I delievered medicine.

 

 

 
Aber ich hatte auch Zeit zum Ausruhen und ich hatte zwei superausgebildete Chihuahuas, die mich verwöhnten.

But I had also time to relax and two well-trained Chihuahuas who

 
Ich habe meine Fähigkeiten verbessert,
wurde schneller und schneller
und brachte es zum Testfahrer bei
Harley Davidson.

I developed my skills, became faster and faster that I finally ended up as a professional racer for Harley Davidson.

     
     
 

Nach einem schweren Arbeitstag freute ich mich auf mein zu Hause.

Natürlich war ich immer pünktlich, denn sie stand in der Haustüre und wartete auf mich genau um 6 Uhr.

my tyring day I was looking forward to coming home to her (or with her?). 

Of course I make sure to be there on time as she used to stand there
infront of the door exactly at 6.

     
     
  Finally my history found the way to the movies,

Schliesslich wurde meine Geschichte sogar mit Kevin Costner verfilmt.
 

 

 

  and in Spain a stamp was published, the Black 12.

und kürzlich kam in Spanien eine Briefmarke von mir heraus,

der Schwarze Zwölfer.

  In Sierra Vista, Arizona
steht ein Denkmal von mir.
     

 
Und so sieht's bei der Post heute aus.


 

And this is the "Post" today.

     
     
     
    Are you a retired letter carrier? Did you ever use any of these vehicles? Do you remember them coming down your street? Share your memories and send a mail to the famous

 

 

 
 

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